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Erektionsstörungen
Definition
Die Erektile Dysfunktion (ED) ist eine Umschreibung für die nicht für den Geschlechtsverkehr ausreichende Gliedsteifigkeit des Mannes und damit die Unfähigkeit des Mannes mit dem Penis in die Partnerin einzudringen.
Etwa 10 bis 25 Prozent der Männer im mittleren und höheren Lebensalter sind von einer erektilen Dysfunktion betroffen.


Symptome und Beschwerden

Anzeichen einer erektilen Dysfunktion können folgende Symptome sein
  • Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen
  • Unfähigkeit, eine Erektion aufrechtzuerhalten
  • Unzufriedenheit mit der sexuellen Situation

Wenn diese Anzeichen bei mehr als der Hälfte der Beischlafversuche auftreten und länger als drei Monate anhalten, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Erektile Dysfunktion.

 

Ursachen

Männer jeden Alters können betroffen sein. Die Ursachen der erektilen Dysfunktion sind sehr vielfältig. 
 
Man unterscheidet
  • Organische Ursachen
  • Psychische Ursachen
  • Nebenwirkungen von Medikamenten

Organische Ursachen

Psychische Ursachen
  • Partnerschaftsprobleme
  • Versagensängste
  • Stress
  • Depression
  • Traumatische sexuelle Erlebnisse

Medikamentöse Ursachen

  • Antihypertensiva - Arzneimittel gegen Bluthochdruck
  • Diuretika - harntreibende und damit entwässernde Medikamente
  • Psychopharmaka - Antidepressiva - gegen Depressionen; Neuroleptika - gegen Psychosen; Hypnotika - Schlafmittel; Tranquilizer - Beruhigungsmittel
  • Antiepileptika - Arzneimittel gegen Epilepsie - Anfallsleiden
  • Lipidsenker - Arzneimittel gegen erhöhte Blutfettwerte
  • Antiphlogistika - Arzneimittel gegen entzündliche, schmerzhafte Erkrankungen
  • H2-Antagonisten - Mittel zur Verminderung der Magensäureproduktion
  • Opiate - Wirkstoffe gegen starke Schmerzen
  • Rauschmittel - Alkohol, Marihuana, Heroin, Amphetamine
  • Hormone - z. B. Östrogene, Kortikosteroide, Progesteron
  • Zytotoxische Substanzen - zellschädigende Chemotherapeutika wie z. B. Cyclophosphamid, Methotrexat
  • Anticholinergika - Arzneimittel gegen Blasenschwäche

 

Literatur

  1. Demir T, Comlekci A, Demir O, Gulcu A, Calythornkan S, Argun L, Secil M, Yethornil S, Esen A.
    Hyperhomocysteinemia: a novel risk factor for erectile dysfunction.
    Metabolism. 2006 Dec;55(12):1564-1568.


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Diagnostik
Therapie

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