In diesem Zusammenhang ist die Adrenopause pathophysiologisch auch mit der so genannten Altersnebennierenschwäche beziehungsweise einer partiellen Nebenniereninsuffizienz – nicht ausreichenden Funktion der Nebenniere – assoziiert. DHEA ist ein in vergleichsweise hohen Konzentrationen zirkulierendes und in zahlreichen Geweben verstoffwechseltes Vorläuferhormon der Steroidbiosynthese. DHEA wird vorwiegend in der Nebennierenrinde – dort in der Zona reticularis – aber auch in den Eierstöcken und im Gehirn gebildet.
DHEA verfügt über vielfältige Wirkungen
- Verbesserung des Wohlbefindens
- Steigerung der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit
- Zunahme der Libido
- Minderung von Angstgefühlen bei Frauen, welche unter Androgenmangel leiden
- Stärkung des Immunsystems
- Günstige Effekte auf eine Insulinresistenz und gestörte Fibrinolyse
- Dämpfung von Entzündungsmechanismen
Die Adrenopause als solche betrifft sowohl den Mann als auch die Frau mittleren Alters.
Bei Frauen ist der Eintritt der Adrenopause mit einer deutlichen zeitlichen Zäsur beobachtet worden und zwar in etwa 5 Jahre nach der Menopause.
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