Die medizinische Forschung hat bewiesen, dass Altern selbst eine Krankheit ist. Altern ist eine fortschreitende degenerative Veränderung – beginnend ab dem 25. Lebensjahr –, von der jede Zelle und jedes Körperorgan betroffen ist.
Individuelle Risikofaktoren wie falsche Verhaltensweisen, Atherosklerose- und neurodegenerative Risiken, Alterungserkrankungen und oxidativer Stress beschleunigen zusätzlich den Alterungsprozess.
Des Weiteren wird durch geschlechtsspezifische Veränderungen - Menopause und Andropause (Wechseljahre der Frau beziehungsweise des Mannes) - und durch geschlechtsunabhängige Veränderungen - Adrenopause und Somatopause - das Altern zusätzlich verstärkt.
Das Altern betrifft jede Zelle und jedes Körperorgan. Die geschlechtsunspezifischen organbezogenen Alterungsprozesse werden im Kapitel "Einfluss des Alterns auf die Organe" beschrieben. Diese Alterungsprozesse können - beeinflusst von extrinsischen (exogenen) und intrinsischen (endogen) Faktoren - zu Alterserkrankungen - Osteoporose, Arthrose, Makuladegeneration, Katarakt, Hörstörungen, Hautalterung,
Ziel der modernen Medizin ist die Verhütung dieser Alterserkrankungen durch Vorbeugung von Alterungserkrankungen, das heißt durch eine individuelle Präventionsmedizin (= Vorsorgemedizin).






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