Risikofaktoren für vorzeitige Wechseljahre der Frau können sein
Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren
- Genetische Ursachen - familiäre Häufung; Ullrich-Turner-Syndrom (45,X oder ein 46,XX/45,X-Mosaik)
Modifizierbare - durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Autoimmunerkrankungen - diese führen zur "autoaggressiven Verdauung", das heißt Schädigung der Ovarien – Eierstöcke
- Virusinfektionen - zum Beispiel Mumps in der Kindheit
Röntgenstrahlen - Bestrahlung bei Tumorerkrankungen
Chemotherapien
- Operative Eingriffe, die die Blutversorgung der Eierstöcke stören wie beispielsweise eine Sterilisation durch Koagulation - Verkochung - der Eileiter
- Konsumierende Allgemeinerkrankungen, Tumorkachexie - Auszehrung/Mangelernährung bei Krebs
Die Häufigkeit klimakterischer Beschwerden wird mit 50 bis 85 Prozent aller Frauen in den Wechseljahren angegeben. In 25 Prozent sind die Beschwerden sehr heftig, in 40 Prozent mittelstark. In fünf Prozent der Fälle ist die Befindensstörung so stark, dass Arbeitsunfähigkeit eintritt.
Risikofaktoren für verstärkte klimakterische Beschwerden können sein
Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
- Niedrige Östrogenserumspiegel mit gleichzeitig starken Schwankungen der Östrogenwerte im Tagesablauf
- Gesteigerte individuelle Empfindsamkeit des vegetativen Nervensystems
Sonstige Risikofaktoren
- Körperbau und Konstitution – schlechte Gesamtverfassung des Organismus
- Negative psychische Einstellung zum Klimakterium und zur Sexualität allgemein
- Mangelhafte seelische Verarbeitung der klimakterischen Symptome
Weitere Informationen zur Menopause
Definition
Symptome - Beschwerden
Ursachen
Diagnostik
Therapie






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