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Somatopause
Ursachen
Verringerte STH-Sekretion aufgrund von 

  • Hyperglykämie – Erhöhung des Blutzuckerspiegels – nach Nahrungsaufnahme
  • Stress, Angst, emotionalen Störungen, Schlafstörungen
  • Mangel an Steroidhormonen, insbesondere Androgenen
  • Übermäßige Fett- und Kohlenhydratzufuhr mit damit verbundener Erhöhung der Blutfettwerte
  • Adipositas – Übergewicht
  • Erkrankungen wie Hypophysen-Unterfunktion, z. B. durch Kraniopharyngiom oder Sheehan-Syndrom, Hypothyreose – Unterfunktion der Schilddrüse als auch Hyperthyreose – Überfunktion der Schilddrüse, Nebennieren-Überfunktion, Hämochromatose, Lebererkrankungen - Fettleber, Leberfibrose, Zustand nach Hepatitis 
  • Alkohol
  • Medikamente – Kortikosteroide, Methysergid, Cyproheptadin, Aminophyllin, Theophyllin, Phenoxybenzamin, Ergotamin-Alkaloide, Phentolamin, Talazolin, Reserpin, Chlorpromazin, Morphin, Apomorphin, Bromocriptin
  • Resistenz der Leber gegenüber STH, die sich ihrerseits in erniedrigten Konzentrationen der zirkulierenden IGFs – insulin-like growth factor – äußert
  • Mangel an STH-Rezeptoren auf den zirkulierenden STH-Bindungsproteinen.
Da der als Somatopause bezeichnete STH-Mangel gesunder Erwachsener im mittleren und fortgeschrittenen Lebensalter seinen Ursprung ausschließlich in dem altersbedingten, exponentiellen Abfall der STH-Sekretion ab in etwa dem vierundzwanzigsten Lebensjahr findet, ist der Ausschluss der oben angeführten alternativen Ursachen eines STH-Mangels ein wichtiger Schritt bei der Diagnose- und Indikationsstellung der Somatopause.

 

Weitere Informationen zur Somatopause

Definition

Symptome - Beschwerden
Risikofaktoren

Diagnostik

Therapie

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