Jeder Mensch benötig regelmäßig und ausreichend Schlaf: Der erholsame Nachtschlaf regeneriert Körper und Geist - ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Es gibt verschiedene Formen von Schlafstörungen. Die meisten lassen sich einteilen in Einschlaf- und Durchschlafstörungen Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren Operationen Umweltbelastungen oder Intoxikationen – Vergiftungen
Vorübergehende Schlafstörungen werden noch nicht als eigentliche Störung angesehen. Wenn sie sich allerdings über Wochen und Monate hinziehen, kann es zu belastenden Beschwerden kommen
Symptome und Beschwerden
![]()
Risikofaktoren
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
Medikamente
Chemotherapien
Sonstige Risikofaktoren
Ursachen
Die Ursachen von Schlafstörungen sind vielfältig
Genussmittelkonsum - Koffeinkonsum, Alkoholkonsum, Rauchen
Nebenwirkungen von Medikamenten - Appetitzügler etc.
Krankheiten - Herzkrankheiten, Lungenerkrankungen - Asthma bronchiale, Refluxösophagitis - Entzündung der Speiseröhre durch Magensäure -, Sodbrennen, Nahrungsmittelallergie,
Restless Legs Syndrom - Ruheloses-Bein-Syndrom genannt
Schlaf-Apnoe - Aussetzung der Atmung während des Schlafens - Schnarchen- Tagesmüdigkeit - die Schlaf-Apnoe steht häufig in Zusammenhang mit Adipositas - Übergewicht
Physiologie der Melatonin-Sekretion
Bis zum 3. Lebensmonat wird Melatonin von dem Corpus pineale (Zirbeldrüse) nur wenig produziert und sezerniert. Zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr werden die höchsten nächtlichen Melatonin-Serumwerte (- 330 pg/ml Serum) gemessen.
Bis zum 15. Lebensjahr fällt der Melatonin-Serumspiegel - wahrscheinlich im Zusammenhang stehend mit der Pubertät - deutlich ab: Die Tageskonzentrationen liegen bei circa 10 pg/ml und steigen nachts auf 60 pg/ml.
Nach dem 15. bis zum etwa 60. Lebensjahr liegen in etwa ähnliche Konzentrationen vor, die nach dem 60. Lebensjahr weiter fallen.
Die gesicherte physiologische Bedeutung des Melatonins besteht in der Synchronisation der zirkadianen Tagesrhythmik, dem so genannten Schlaf-Wach-Rhythmus.
Melatonin bewirkt selber keinen Schlaf, sondern weckt das Schlafbedürfnis und senkt die Körpertemperatur. Des Weiteren wird dem Melatonin eine antioxidative und immunmodulatorische Wirkung nachgesagt. Melatonin kann somit als ein Anti-Aging-Hormon gelten.
Schlafstörungen können somit auch ein Symptom für Alterungsprozesse sein.
Schlafstörungen und ihre Auswirkungen auf eine große Anzahl von wichtigen körperlichen und geistigen Funktionen sind ein wesentlicher Faktor von sowohl ursächlicher als auch auslösender Bedeutung für eine Reihe von Alterungsmechanismen.
Folgen von Schlafstörungen sind
-
Tagesmüdigkeit
-
Leistungs- und Konzentrationsschwäche
-
Frieren
-
Kopfschmerzen
-
Stimmungsschwankungen, wie Gereiztheit
Weitere Informationen






Deutsche Klinik Aktuell
Newsletter bestellen
Info-Material
Ansprechpartner
Kostenfreier 





