Psychosomatische Medizin

Die Psychosomatische Medizin umfasst die Diagnostik, d. h. die Erkennung, psychotherapeutische Behandlung, Prävention und Rehabilitation von Krankheiten und Leidenszuständen, die durch psychosoziale und psychosomatische Faktoren verursacht sind, einschließlich dadurch bedingter körperlich-seelischer Wechselwirkungen.

Im Sinne der psychosomatischen Medizin wird eine Grundversorgung, bestehend aus drei grundlegenden Elementen, angeboten:

  • Basisdiagnostik – Erkennen von psychischen Einflüssen und Störungen bzw. der psychosozialen Komponente des Krankheitsgeschehens
  • Basistherapie – basale psychosomatische Behandlung (Gesprächstherapie) in einer vertrauensvollen Arzt-Patienten-Beziehung
  • Kooperation – mit dem psychosozialen Versorgungssystem für eine eventuell notwendige psychotherapeutische Behandlung

Im Rahmen der psychosomatischen Medizin werden häufige psychische Störungen in der Basisdiagnostik erkannt und weiter verfolgt, hierzu gehören folgende Krankheitsgruppen:

  • Psychische Erkrankungen – z. B. Angststörungen oder Depressionen
  • Funktionelle Störungen – z. B. somatoforme Erkrankungen, hier bestehen Symptome bzw. körperliche Beschwerden ohne, das ein organischer Befund vorliegt
  • Psychosomatische Erkrankungen – körperliche Erkrankungen, deren Pathogenese (Krankheitsentstehung) mit psychosozialen Faktoren in Verbindung zu bringen ist, z. B. Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht)
  • Somatopsychische Störungen – psychische Probleme, die aus der Krankheitsbewältigung schwerer Leiden (z. B. Tumorerkrankungen/Krebs) entstehen

Das Verfahren

Wir setzen zur Basisdiagnostik (Erkennung von psychomentalen Symptomen) die Psycho-Mental-Tests (psychometrische Testverfahren) von Prof. Dr. med. Otto Benkert – ehemaliger Direktor der Psychiatrischen Klinik der Universität Mainz – und Priv. Doz. Dr. med. Dipl. psych. M. J. M. Müller ein.

Des Weiteren verwenden die Ärzte der Deutschen Klinik für Prävention KG als Wissensgrundlage über Psychosomatische Medizin das DocMedicus Arztinformationssystem. Es bietet aktuelles evidenzbasiertes Wissen (EBM) von mehr als 150 Experten aus Wissenschaft und Praxis.